"Zapatero will ein Abkommen. Raoy glaubt ihm nicht". So fasst El Mundo auf ihrer Titelseitedie Ankündigung des spanischen Regierungschefs zusammen, er sei bereit, mit dem Oppositionsführer und allen anderen politischen Kräften über ein Abkommen zu verhandeln. Ziel dieses Paktes: Den Kampf gegen die Wirtschaftskrise zu verstärken. In ihremLeitartikel nennt El Mundo Zapateros Einschreiten "eine Übung in Panglossischem Opitimismus". Sein "Rezept": "Dogmen schaffen. So wie er es mit den Sozialausgaben tat, die unantastbar" sind. Die konservative Tageszeitung betont unterdessen, dass das Angebot José Luis Zapateros "jedoch viel präziser" ist und "gegenwärtig den einzigen realistischen Ausweg" darstellt. Wenn der Regierungschef sein Angebot weiterhin aufrechterhält, so ist Mariano Rajoy "gezwungen, diesen Weg wenigstens zu versuchen", um "zu verhindern, dass das Land weiterhin in ein Loch ohne Boden stürzt". Die Tageszeitung berichtet, dass 80 Prozent der Spanier für ein solches Abkommen sind.
Schätzen Sie unsere Arbeit?
Dann helfen Sie uns, multilingualen europäischen Journalismus weiterhin frei zugänglich anbieten zu können. Ihre einmalige oder monatliche Spende garantiert die Unabhängigkeit unserer Redaktion. Danke!

