Rajoy fordert Geldspritze der EZB zur Rettung der Wirtschaft

Veröffentlicht am 9 April 2013

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Der spanische Ministerpräsident fordert eine „radikale Änderung” des Sparkurses und eine Intervention der EZB, um Länder wie Spanien und Portugal, die den Forderungen der EU nachkommen, zu entlasten.

Mariano Rajoy wünscht für seine Wirtschaft eine Finanzspritze der EZB nach Vorbild beipielsweise der amerikanischen oder der japanischen Notenbank. Rajoy gab diese Eerklärung ab, nachdem zuvor der deutsche Wirtschaftsminister Wolfgang Schäuble zu verstehen gegeben hatte, dass er eine derartige Maßnahme für „unangemessen” halte.

Die Tageszeitung fordert eine „Währungsrevolution" und meint, dass eine EZB-Intervention zudem den Wettbewerbsverlust des Euro bremsen könnte.

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