Als Folge der angekündigten Aufweichung des Bankengeheimnisses in Luxemburg sollen ausländische Bürger nur 18 Monate Zeit bekommen, „um über das Schicksal ihrer bald bekannt gegebenen Luxemburger Guthaben (oder Einkommen) zu entscheiden.[...] Was kann man angesichts dieser Situation tun?” fragt sich die Tageszeitung.
Die EU scheint entschlossen, dem Bankgeheimnis ein Ende bereiten zu wollen, und das Großherzogtum hat den Austausch von Bankinformationen mit den anderen Ländern ab 2015 akzeptiert.
„Der Luxemburger Banksektor hat sich strategisch umorientiert und versichert, dass er sich heute auf eine wohlhabende ausländische Kundschaft mit steuerlich transparenten Guthaben spezialisiert”, so die Zeitung.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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