Nach der Auszählung der letzten Stimmzettel steht der Wahlsieger der grönländischen Parlamentswahl vom 12. März fest: Während sich die sozialdemokratische Partei Siumut mit 42,8 Prozent der Stimmen als klarer Gewinner etabliert, erreicht die derzeitige Regierungspartei, die sozialistische Inuit Ataqatigiit, 34,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,2 Prozent.
Sollte es der Siumut gelingen, eine Koalition zu bilden, könnte Grönland erstmals von einer Frau regiert werden: Der 47-jährigen Parteivorsitzenden Aleqa Hammond.
Im Mittelpunkt des Wahlkampfes stand die Frage der Gewinnung von Rohstoffen, erinnert die Tageszeitung auf ihrer Internetseite: „Frau Hammond [...] ist der Meinung, dass Grönland ab dem Tag Geld erhalten muss, ab dem ausländische Unternehmen seine Bodenressourcen nutzen.“
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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