François Hollande, der den Umfragen zufolge de neue französische Staatspräsident werden wird, fordert gemeinsame Anleihen der Euro-Staaten, will keine Schuldenbremse akzeptieren und stellt Merkels Fiskalpakt infrage.
Der neue Gegenspieler – Handelsblatt
Nach der Bekanntmachung der Teilverstaatlichung des argentinischen Erdölkonzerns YPF, Filiale der spanischen Repsol, bittet Madrid um die Unterstützung seiner europäischen und lateinamerikanischen Nachbarn und bedauert die Zurückhaltung der USA.
Internationale Offensive für Repsol – La Vanguardia
Die Ende April vorgesehene Abschiebung von Abu Qatada nach Jordanien ist vorläufig aufgeschoben worden. Der im Januar nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte auf freien Fuß gesetzte Prediger ist am 17. April erneut festgenommen worden, doch müssen London und Amman erst nachweisen, dass er ein mutmaßlicher al-Qaida-Chef ist und ihn in Jordanien ein faires Verfahren erwartet.
Hassprediger erneut in Haft, doch Justiz-Schlacht geht weiter – The Times
Nach der Verurteilung des ehemaligen Parteichefs Vít Barta wegen Korruption, haben es mehrere Abgeordnete der Vizechefin nachgemacht und die Partei Öffentliche Angelegenheiten (PVV) verlassen. Die Politikerin will nun eine neue Partei gründen, um die Regierungskoalition, welcher die PVV angehört, zu unterstützen. Ministerpräsident Petr Nečas unterstützt diese Initiative, welche Neuwahlen vermeiden hilft.
Rebellin bringt Regierung ins Wanken – Lidové noviny
24 Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes rufen heute zum Streik auf, um gegen die Budget- und Gehaltskürzungen der 150.000 Beamten zu protestieren, welche die Regierung von Janez Janša plant.
„Mindestens 80.000 Beamte treten heute in den Ausstand“ – Delo
Der Schwede Ali Esbati, ehemaliger Vorsitzender der Jugendorganisation der schwedischen Linkspartei, ist einer der Überlebenden des Massakers von Utøya. Seine Lebensgefährtin, die norwegische Journalistin Marte Michelet, wurde von Breivik als „Gefahr für Norwegen“ bezeichnet. Im Gegensatz zu vielen Kommentatoren sprach sich Esbati dafür aus, dass der Prozess im Fernsehen übertragen werden sollte, um die Realität des Gedankenguts des Angeklagten zu zeigen.
Wiedersehen mit Breivik vor Gericht – Göteborgs-Posten
Die französischen Medien müssen laut Gesetz warten, dass das letzte Wahllokal um 20 Uhr geschlossen wurde, um die ersten Hochrechnungen der Präsidentschaftswahlen vom 22. April und 6. Mai bekanntgeben zu dürfen. Doch im Zeitalter von Twitter und Facebook scheint dies Verbot archaisch, zumal die Medien in der Schweiz und Belgien es umgehen werden.
Sonntag 18 Uhr 30? – Libération
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