"Belgien in der Roma-Frage angegriffen“, lautet die Titelseite von Le Soir. Die Tageszeitung eröffnet, dass die Fédération internationale des ligues des droits de l’homme (FIDH – Internationaler Verband für Menschenrechte) demnächst eine gemeinsame Beschwerde vor dem Europarateinlegen wird. Die Nichtregierungsorganisation will damit das Verhalten von drei belgischen Regionen gegenüber dem "fahrenden Volk“ anzeigen, erklärt Le Soir. Sie verweist auf "die mangelnde Zahl von Aufnahmeplätzen, die unverhältnismäßig zahlreichen Ausweisungen bzw. die Nichtanerkennung des Wohnwagens als Wohnsitz“. Spricht der Europarat eine Verurteilung aus, wird Belgien dazu aufgefordert – und nicht etwa gezwungen – werden, seine Gesetze und Praktiken zu ändern.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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