Adevărul vom 17. März 2010

Bukarest, Hinterzimmer der Cosa Nostra

Veröffentlicht auf 17 März 2010 um 13:45
Adevărul vom 17. März 2010

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Seit mehr als zwanzig Jahren wurde er von der italienischen Polizei wegen Folter und Mordes an einem anderen Mafioso 1999 gesucht. Nun wurde der in Italien in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilte Giuseppe Scuderi, 44, in Bukarest verhaftet. Scuderi hätte seit drei Jahren mit seiner Frau unter falschem Namen in Rumänien gelebt, berichtet Aderavul. Seine Verhaftung zeuge von den neuen Praktiken der Cosa Nostra, erklärt die Bukarester Tageszeitung. Auch wenn die kriminelle Organisation überall in Europa Filialen unterhalte (in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Russland, Großbritannien), so sind die osteuropäischen Länder zum "Rückzugsgebiet" für Mafiosi geworden, die von der italienischen Polizei gesucht würden. Ganz besonders Rumänien, wo sie sich wie zu Hause fühlten, da die Justiz dort keinen übermäßigen Fleiß zeige, auch wenn seit Rumäniens EU-Beitritt 2007 mehrere italienische Clan-Mitglieder verhaftet worden seien.

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