Wo der Virus ausbrach ist Markus Fasse im Handelsblatt nicht ganz klar. Unbestreitbar ist jedoch. Mitteleuropa, und vor allem die diesjährige Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) "ist stark infiziert. Keine Marke kommt ohne Elektroauto aus." Denn Wirtschaft, Wissenschaft und politische Entscheidungsträger sehen in naher Zukunft Millionen von ihnen über Deutschlands Straßen rollen. Der "Firlefanz", der plötzlich zur "großen Geschäftsidee" wurde, ist dabei nicht sonderlich "belastbar". "Das Elektroauto ist vor allem eine Projektionsfläche für allerlei Wünschenswertes und Vorwand für Subventionswünsche. [...] Die Ankündigungen sind vom Marketing getrieben: Die Technik steckt noch in den Kinderschuhen." Über teure, nicht zuverlässig leistungsstarke Batterien bis zur Infrastruktur erfordert der Öko-Traum "eine Revolution im Autobau", finanziert von massiver staatlicher Unterstützung. Solange sich das Elektrofieber nicht in technischen Neuerungen niederschlägt, drohen Elektroautos "zum Subventionsgrab zu werden". Zum Originalartikel...