"Island hat die vollständige Liberalisierung des Arbeitsmarkts für rumänische und bulgarische Arbeitnehmer ab 1. Januar 2012 beschlossen", frohlockt Timpul. Die Tageszeitung aus der Republik Moldau jubelt, denn 200.000 Moldawen besitzen bereits die rumänische Staatsbürgerschaft, die ihnen das Arbeiten innerhalb der EU erlaubt. Island, Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums und EU-Beitrittskandidat, hatte 2007 wie einige EU-Mitgliedsstaaten Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Großbritannien und die Niederlande eine siebenjährige Zuwanderungsbegrenzung aus Rumänien und Bulgarien beschlossen, da die wirtschaftliche Situation in beiden Ländern so schlecht war. Nun aber "sendet Reykjavik ein Signal, welches mit den Werten der europäischen Integration übereinstimme", notiert Timpul.