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Die Finanzminister der Eurozone und die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, treffen sich am heutigen 8. Juli in Brüssel, um zu entscheiden, ob sie Athen eine neue Hilfstranche in Höhe von acht Milliarden Euro überweisen werden oder nicht. 6,3 Milliarden Euro dieser neuen Finanzspritze werden von den EU-Mitgliedsstaaten gestemmt.

Ihre Entscheidung wird davon abhängig sein, ob sich die Vertreter der Troika aus EU, EZB und IWF mit der griechischen Regierung einigen können. Wie die Zeitung Eleftherotypia berichtet, dauern die Verhandlungen noch immer an.

Um auch in Zukunft am Brüsseler Hilfstropf hängen zu dürfen, hat sich Griechenland verpflichtet, bis Ende des Jahres 4.000 Stellen im öffentlichen Dienst zu streichen und 25.000 Staatsbediensteten den Beamtenstatus zu entziehen. Allerdings fordert der für die Reform der öffentlichen Verwaltung verantwortliche Minister mehr Zeit, um die notwendigen Sparmaßnahmen durchzusetzen. Sollte man sich nicht einigen können, droht die Freigabe der neuen Hilfstranche auf September vertagt zu werden.