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„Roubinis Sicht auf 2011“, titelt La Tribune. Der renommierte Wirtschaftsexperte, der die Subprime-Krise vorhergesagt hatte, erklärt gegenüber der Zeitung, dass die Industrieländer im neuen Jahr ein geschwächtes Wachstum, die aufstrebenden Länder eine erhöhte Inflation ertragen müssen. Jedoch ist vor allem die Währung ausgesprochen instabil, was zum „Ausstieg der schwächsten Mitglieder der Eurozone“ führen könnte. Nouriel Roubini ist davon überzeugt, dass die Sparpläne und die „schmerzhaften aber notwendigen“ Reformen fortgeführt werden müssen, um die Probleme der Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen; sei dies nun in Griechenland, Irland, Spanien oder Portugal.