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„Warum der König Reynders zum Informateur ernannt hat“, titelt La Libre Belgique. Nachdem die verschiedenen Vermittler alle gescheitert sind, beschloss Albert II. nun, den frankophonen Liberalen – welche bisher von den Regierungsunterhandlungen ausgeschlossen waren – freie Hand zu lassen und ernannte am 2. Februar ihren Chef, Didier Reynders, an die Spitze einer zweiwöchigen „Informationsmission“. Reynders soll überprüfen, ob auch wirklich ein „politischer Wille“ besteht, um zu einer „institutionellen Übereinkunft“ zu gelangen, was der Stein des Anstoßes bei den vorigen Regierungsbildungsversuchen war. „Nun sind also die Liberalen am Zug. Falls eine Verhandlung mit den liberalen Parteien scheitert, dann gibt es wahrscheinlich keinen anderen Ausweg als Neuwahlen. Mit dem Risiko, dass der Nationalismus in Flandern noch weiter fortschreitet“, schreibt La Libre Belgique in einem Editorial mit dem Titel „Viel Glück“.

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