Soziale Ausgrenzung

Die Karte der von Armut bedrohten Europäer

Veröffentlicht am 24 Juli 2015 um 08:54

Die Europa 2020 Strategie der Europäischen Union hat unter anderem zum Ziel, bis 2020 mindestens 20 Millionen von sozialer Ausgrenzung bedrohte Menschen vor der Armut zu retten. Als die Strategie 2009 eingeführt wurde, waren 117 Millionen Europäer Armutsgefährdet.

Diese Karte spiegelt den Anteil der von Armut bedrohten Bevölkerung in verschiedenen Europäischen Regionen 2013 wider. Die blau-gefärbten Regionen sind jene, in denen die Zahlen mit den Zielen der Europa 2020 Strategie übereinstimmen; je dunkler die Farbe, desto geringer der Anteil. Die Regionen in Rot sind noch weit von den Zielen entfernt. Je dunkler das Rot, desto höher ist der Anteil an bedrohten Einwohnern. Dunkelrot entspricht einem Anteil von oder über 29%. Die positiven Regionen sind durchgehend; es handelt sich um fast ganz Nord- und Zentraleuropa – lediglich Großbritannien sticht hervor. Die Situation in Ost- und Südeuropa ist schwieriger, auch wenn es in Italien und Spanien sehr große regionale Unterschiede gibt.

Die Karte wurde mit Daten von Eurostat erstellt und letzten Mai vom BBSR, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, veröffentlicht.

Das Beste vom europäischen Journalismus jeden Donnerstag in Ihrem Posteingang!
Interessiert an diesem Artikel? Wir sind sehr erfreut! Es ist frei zugänglich, weil wir glauben, dass das Recht auf freie und unabhängige Information für die Demokratie unentbehrlich ist. Allerdings gibt es für dieses Recht keine Garantie für die Ewigkeit. Und Unabhängigkeit hat ihren Preis. Wir brauchen Ihre Unterstützung, um weiterhin unabhängige und mehrsprachige Nachrichten für alle Europäer veröffentlichen zu können. Entdecken Sie unsere drei Abonnementangebote und ihre exklusiven Vorteile und werden Sie noch heute Mitglied unserer Gemeinschaft!
Kategorien

Sie sind ein Medienunternehmen, eine firma oder eine Organisation ... Endecken Sie unsere maßgeschneiderten Redaktions- und Übersetzungsdienste.

Unterstützen Sie Journalismus, der nicht an Grenzen Halt macht.

Nutzen Sie unsere Abo-Angebote oder stärken Sie unsere Unabhängigkeit durch eine Spende.