EU schnappt grenzüberschreitende Raser

Veröffentlicht am 3 Dezember 2010

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„Willkommen in der Europäischen Strafzettel-Gemeinschaft”, titelt Dziennik Gazeta Prawna und bezieht sich dabei auf eine neue Richtlinie der Kommission, die sich gegen Verkehrssünder im Ausland richtet, indem sie diese ermittelt und bestraft. Nach der neuen Weisung sind Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, Informationen zu Verkehrsdelikten freizugeben. Dies wird durch ein neues System vereinfacht, das Daten über Autos und deren Besitzer austauscht. Die Warschauer Tageszeitung merkt an, dass auf zu schnell fahrende Polen in Belgien zu Hause eine unangenehme Überraschung in Form eines Strafgeldes von 2750 Euro im Briefkasten wartet, wenn der Brüsseler Vorschlag gebilligt werden sollte. Die Richtlinie werde schon von den Verkehrsministern der EU unterstützt, fügt DGP hinzu.

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