„Geheimdienst hörte vor dem Mord mit“

Veröffentlicht am 26 September 2013

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Das griechische Kassationsgericht leitet eine Ermittlung über die Verbindungen zwischen den Reservisten der Armee und der neonazistischen Partei „Goldene Morgenröte“ ein. Dies wurde am 25. September beschlossen. Dazu sollen auch die Aufnahmen der Telefonate untersucht werden, die der griechische Geheimdienst EYP abhörte.

Eleftherotypia erklärt, der EYP habe die Goldene Morgenröte bereits seit mehreren Monaten überwacht, als der Rapsänger Pavlos Fissas in der Nacht vom 17. zum 18. September ermordet wurde. Nach Angaben der Tageszeitung könnten die Aufnahmen beweisen, dass der Mörder den Auftrag bekam, Pavlos Fissas zu töten, und dass der Auftraggeber am Telefon ein Abgeordneter der Goldenen Morgenröte sei.

Am 25. September, so berichtet die Tageszeitung auf ihrer Titelseite, demonstrierten 10.000 Menschen in Athen gegen die neonazistische Partei und würdigten den ermordeten Künstler.

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