Niederlande – Iran

Hinrichtung löst diplomatische Krise aus

Veröffentlicht auf 31 Januar 2011 um 11:12

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Die „Schandtat im Iran“. So zitiert der Volkskrant die Reaktion des niederländischen Außenministers Uri Rosenthal auf die Hinrichtung der iranisch-niederländischen Bürgerin Zahra Bahrami in der Nacht vom 28. Januar. Aufgrund ihrer Teilnahme an den Protesten nach den iranischen Präsidentschaftswahlen wurde sie am 31. Dezember 2009 im Iran verhaftet. Anschließend sprach man sie des Drogenbesitzes und der Mitgliedschaft im Verband der Monarchisten schuldig. Obwohl die Den Haager Regierung Klarheit forderte und Teheran, das die doppelte Staatsbürgerschaft nicht anerkennt, Signale der Beruhigung aussandte, wurde der Prozess „nie wirklich abgeschlossen“, urteilt De Volkskrant. Für die Tageszeitung schlägt „die Nachricht [über die Hinrichtung Zahra Bahramis] wie eine Bombe ein. Selbst ihr Anwalt war nicht informiert.“ Die Niederlande haben ihre diplomatischen Beziehungen mit dem Iran eingefroren und werden anlässlich des EU-Außenministertreffens am 31. Januar mögliche Sanktionen diskutieren.

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