Telekommunikation

„KRP verdächtigt russischen Minister der Geldwäsche in Finnland“

Veröffentlicht auf 11 Oktober 2013 um 10:57

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Die zentrale finnische Kriminalpolizei (KRP) hat Ermittlungen gegen den ehemaligen russischen Minister für Informationstechnologien und Kommunikation [2004-2008] Leonid Reiman aufgenommen. Er stehe unter dem Verdacht der Geldwäsche, berichtet Helsingin Sanomat. Nach Angaben der finnischen Polizei, hätte Reiman während seiner Amtszeit als Minister über die finnische Sekom-Gruppe mehr als 11 Millionen Dollar [mehr als 8 Millionen Euro] von russischen Telekom-Unternehmen auf Konten der zyprischen Albany Investment, sowie des IPOC International Growth Fund, einem Offshore-Fonds auf den Bahamas, überwiesen.
Die Behörden der USA und der britischen Jungferninseln hegen seit langem den Verdacht, dass Reiman, ein enger Vertrauter Wladimir Putins, über die IPOC einen Teil des russischen Telekommarkts illegal kontrolliere.

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