Die spanische Tageszeitung geht mit dem Vorsitzenden Euro-Gruppe hart ins Gericht. Er habe am 25. März den Zusammenbruch der europäischen Märkte und die Erhöhung de Risikoprämien für Länder wie Spanien und Italien verursacht.
In einem Gespräch mit Reuters und mit der Financial Times, erklärte der Niederländer Jeroen Dijsselbloem, das Beispiel Zypern - wo nun von allen Bankguthaben über 100.000 Euro ein Abschlag erhoben wird - auch auf andere europäische Länder angewendet werden könnte, die von Rettungsplänen betroffen sind. Später änderte er seine Meinung.
Es handle sich da um eine „Todesbotschaft” für die Sicherheit der Sparer in der Eurozone, erklärt El Mundo und beschuldigt Dijsselbloem, einem von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgezeichneten Weg zu folgen.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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