Am 28. März haben Millionen Amerikaner*innen gegen Donald Trump demonstriert. Diese unter dem Motto „No Kings“ stehenden Proteste wurden in fast allen größeren Städten der USA organisiert und richten sich gegen die Sozial-, Migrations- und Sicherheitspolitik des US-Präsidenten – insbesondere gegen den vor einem Monat begonnenen Krieg gegen den Iran.
Auch wenn die „No Kings“-Kundgebungen ein relativ neues und überwiegend amerikanisches Phänomen sind, finden sie bereits ihren Widerhall in Europa. In Paris, London, Rom, Madrid, Berlin und Lissabon haben sich Ausgewanderte und Einheimische versammelt, um gegen den beispiellosen autoritären Kurswechsel jenseits des Atlantiks und dessen Auswirkungen auf Europa zu protestieren.
Der Krieg im Iran bringt Europa in Verlegenheit. Auf politischer Ebene will man sich offensichtlich nicht in einen neuen Konflikt im Nahen Osten verwickeln lassen. Trotzdem spielt der Alte Kontinent eine wichtige Rolle in diesem Krieg, weil er als Rückzugsbasis und Materialdepot für die amerikanischen Streitkräfte dient.
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