Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) braucht Zypern 17,5 Milliarden Euro für die „Sanierung des maroden Finanzsektors“.
Wie die Tageszeitung berichtet, planen die EU-Länder dafür „höhere Steuern auf Unternehmensgewinne, Kapitalerträge, Villen und Grundbesitz sowie die Einführung einer Vermögensteuer„.
In erster Linie werden diese Maßnahmen die zahlreichen wohlhabenden Russen treffen, die sich seit den 1990er Jahren auf der Insel niedergelassen haben, um der Besteuerung in ihrem eigenen Land zu entgehen.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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