La Tribune vom 15. März 2010

Sarkozy: Wahlflop in der Krise

Veröffentlicht am 15 März 2010
La Tribune vom 15. März 2010

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"Die Krise hat gewählt", verkündet La Tribune am Tag nach dem ersten Durchgang der französischen Regionalwahlen, bei welchem über 52 Prozent der Wähler den Urnen fernblieben und der Front National ein munteres Comeback feierte. Mit 11,7 Prozent der Stimmen darf die rechtsextreme Partei beim zweiten Durchgang am 21. März in der Hälfte der Regionen wieder dabei sein. "Der FN, der seine Kampagne auf die Ablehnung des Sarkozysmus gründete, hat fast wieder seinen Stand von 2004 erreicht", so die Tageszeitung weiter. Die anderen großen Wahlsieger sind die Sozialisten (29,5 Prozent) und Europe Ecologie (12,5 Prozent), während die Konservativen auf 27 Prozent absackten. Der "in den Abgründen der Unbeliebtheit" versunkene Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat für das zweite Halbjahr 2011 "eine Reformpause" angekündigt, um im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen von 2012 "Schluss mit seinem Image als Hyperpräsident" zu machen. Die Sozialisten hingegen warten den zweiten Durchgang der Regionalwahlen ab, denn der wird "der erste Akt der Vorwahlen zur Bestimmung des sozialistischen Kandidaten für 2012".

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