„Wird Belgiens Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft vom Schiefergas eingeschränkt?“, fragt die Tageszeitung aus Brüssel.
Angesichts des Schiefergas-Booms in den USA und des Nachfrageeinbruchs in Europa fällt der Aktienkurs immer weiter und zieht auch den Kohlepreis nach unten. Infolgedessen kehren Europas Stromproduzenten dem Gas den Rücken zu. Sie liebäugeln mit der – weitaus schadstoffreicheren – Kohle.
Da der Preis für eine Tonne ausgestoßenes Kohlendioxid in Europa vor drei Wochen unter die 5-Euro-Marke rutschte, während er 2008 noch bei 35 Euro lag, folgert die Tageszeitung: „Verschmutzen kostet nichts mehr“.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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