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„PO gewinnt, PiS gestärkt“, titelt die Gazeta Wyborcza am Tag nach den polnischen Kommunal- und Regionalwahlen. Nachdem 90 Prozent der Stimmen ausgezählt wurden, führt die Bürgerplattform (PO) mit 31,4 Prozent vor der wichtigsten Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), die 23,1 Prozent erzielte. Der Bund der Demokratischen Linken (SLD) schaffte 15,7 Prozent, und die Polnische Bauernpartei (PSL) 15,3 Prozent der Stimmen. Die Kandidaten der Bürgerplattform haben in vielen Großstädten gewonnen, unter anderem in Warschau. Dagegen war die PiS vor allem im ärmeren östlichen Teil des Landes erfolgreich. Laut Gazeta Wyborczastehen die Wahlergebnisse im „Gegensatz zu den Meinungsumfragen. Die PO sei weder so stark, noch sei die PiS so schwach“. Die Folge: Polen „bleibt grundlegend gespalten“. Und es scheint so, als würde sich vor den Parlamentswahlen im nächsten Jahr daran auch nichts ändern.

Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

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