Die Regierung von Alenka Bratušek ist seit drei Monaten im Amt. Nun will sie neue Maßnahmen zur Haushaltssanierung umsetzen, zu welchen sie sich vor der Europäischen Kommission verpflichtet hat.
Dazu gehören unter anderem eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 20 auf 22 Prozent ab dem 1. Juli sowie eine Erhöhung der Grundsteuer im Herbst.
Es ist der Exekutive gelungen, ein Sparprogramm einzuleiten und zugleich die Demonstrationen zu vermeiden, die die vorige Regierung zu Fall gebracht hatten. Doch nichts garantiert, dass das auch für die nächsten 100 Tage so bleibt.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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