„Einigung auf Marini, doch PD ist gespalten”

Veröffentlicht am 18 April 2013

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Heute beginnt für die 1007 Parlamentsabgeordneten und Vertreter der Regionen die Wahl des neuen italienischen Staatspräsidenten.

Die Demokratische Partei (PD), die Partei „Volk der Freiheit” (PdL) und Mario Montis Partei „Bürgerliche Wahl” (Scelta Civica) haben sich auf einen gemeinsamen Kandidaten geeinigt: Franco Marini, 80, ehemaliger Chef der wichtigsten katholischen Gewerkschaft CISL, dessen Wiederwahl ins Parlament beim Votum am 24. und 25. Februar gescheitert war. Theoretisch verfügen die drei Parteien über genügend Stimmen, um Marini im ersten Wahlgang durchzusetzen.

Doch viele Mitglieder der PD werden stattdessen für den Achtzigjährigen Verfassungsrechtler Stefano Rodotà stimmen, den Kandidaten der 5-Sterne-Bewegung des Komikers und Bloggers Beppe Grillo.

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