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Es besteht die Möglichkeit, dass Europas Symbol für die offenen Grenzen, die niederländische Stadt Maastricht, demnächst ihre eigenen wieder schließt. Die erste Runde der Justizschlacht hat sie gerade gewonnen. Ihr Ziel: Ausländer sollen kein Cannabis mehr in ihren Coffee-Shops kaufen dürfen. Wie der International Herald Tribune berichtet, strömen täglich tausende "Drogen-Touris" in die malerische Grenzstadt. Aus Sorge um die Zunahme von Straftaten haben sich die Stadtbeamten an den Europäischen Gerichtshof gewandt, damit dieser den Verkauf auf Wohnhafte in den Niederlanden beschränkt. In der Zwischenzeit plant man in Deutschland die Legalisierung von verschreibungspflichtigem Cannabis. "Hanf auf Rezept", titelt die Tageszeitung und erklärt, dass Cannabis-Medikamente künftig an Krebs- und Multipler Sklerose-Patienten zur Schmerzlinderung verschrieben werden können.

Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

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