Dem ehemaligen sozialistischen Finanzminister Giorgos Papaconstantinou wird vorgeworfen, die sogenannte Lagarde-Liste von Steuerflüchtlingen manipuliert zu haben. Der Chef des Linksbündnisses Syriza, Alexis Tsipras, beschuldigt ebenfalls den amtierenden Chef der Sozialisten, Evangelos Venizelos. Doch da die Unterstützung des Letzteren für das Überleben der Regierungskoalition notwendig ist, stellt sich Ministerpräsident Antonis Samaras sowohl hinter Venizelos als auch Papaconstantinou.

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Giorgos und Alexis einen sie – Ta Nea

Eurostat hat berechnet, dass 2010 rund 16,1 Prozent der portugiesischen Arbeitnehmer weniger las 3,40 Euro pro Stunde verdient haben, was für die europäische Organisation als unterbezahlte Arbeit gilt. Umgerechnet bedeutet dies, dass mehr als 800.000 portugiesische Arbeitnehmer (von insgesamt 4,98 Millionen im Jahr 2010) bei wöchentlich 40 Stunden Arbeit gerade mal 590 Euro im Monat bekamen.

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Portugal hat nach EU-Standards mehr als 800.000 unterbezahlte Arbeitnehmer – i

Die von Václav Klaus angekündigte Amnestie für mehr als 7000 Inhaftierte, darunter zahlreiche der Korruption überführte Wirtschaftskriminelle, empört die tschechischen Justizbehörden. Darüber hinaus werden rund 100.000 Personen nichts vom Geld wiedersehen, das sie in private Investmentfonds investiert hatten und welches in den Neunzigerjahren von den amnestierten Kriminellen veruntreut worden war.

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Opfer von Wirtschaftskriminalität haben Hoffnung auf Entschädigung verloren – Hospodářské noviny

Laut einer aktuellen Umfrage sind 62,5 Prozent dagegen, dass der Euro den Zloty ersetzt (29,7 Prozent sind dafür). „Die Einführung der Gemeinschaftswährung brächte Vorteile, aber auch Verpflichtungen in Milliardenhöhe“, warnt das polnische Wirtschaftsblatt und betont, dass Polen dann „potentielle EU-Bankrotteure“ wie Griechenland mit Summen unterstützen müsste, die sich bis auf ein Drittel der Mittel belaufen könnten, welche das Land zwischen 2014 und 2020 aus den EU-Strukturfonds erhalten wird.

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Können wir uns den Euro leisten? – Dziennik Gazeta Prawna

Hervé Falciani, der Mann, der Daten über Steuerflüchtlinge in der Schweiz an die Öffentlichkeit brachte, wird mit den spanischen Behörden und einer Spezialeinheit der spanischen Steuerfahndung zusammenarbeiten. Es wird angenommen, dass spanisches Vermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro auf Schweizer Konten gebunkert sei. Die Amnestie für Steuerflüchtlinge, die sich freiwillig den Behörden stellen, endete im Dezember.

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Panik bei den Steuerflüchtlingen – La Gaceta

Es herrschte große Skepsis, als am 1. Januar 1993 die Tschechoslowakei in zwei unabhängige Staaten, die Tschechische Republik und die Slowakei, aufgelöst wurde. Vor allem die Überlebensfähigkeit der kleineren Slowakei wurde angezweifelt. Doch das Land schaffte einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufstieg, urteilt das Blatt und meint, dass Bratislava von einer Stadt der tschechischen Peripherie zu einer boomenden Hauptstadt geworden sei. Die tschechisch-slowakische Scheidung sei ein Musterbeispiel für eine gelungene Trennung.

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Gelungene Scheidung – Die Presse

Der russische Präsident Wladimir Putin hat per Dekret dem französischen Filmstar Gérard Depardieu die russische Staatsbürgerschaft verliehen. In einem Brief an die russischen Medien erklärt der Schauspieler, dass „Russland eine große Demokratie ist, in welcher der Premierminister einen Bürger nicht als „erbärmlich“ beschimpft“. Dies war der Ausdruck, mit dem Frankreichsministerpräsident den Entschluss Depardieus bezeichnete, sich aus Steuergründen nach Belgien abzusetzen.

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Depardieu-Skandal: Putin brüskiert Hollande – Le Figaro