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Am 8. Oktober hat die Regierung Serbiens eine Reihe von Sparmaßnahmen beschlossen, um die Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen und das Vertrauen der internationalen Finanzinstitutionen und der Gläubiger wiederzugewinnen.

Im öffentlichen Dienst werden die Gehälter um 20 Prozent, möglicherweise sogar 25 Prozent gekürzt – je nachdem wie das Verdienstniveau ausfällt. Zudem wird die Mehrwertsteuer auf all jene Produkte, die nicht zur Kategorie der lebensnotwendigen Güter zählen, von acht auf zehn Prozent angehoben. Für öffentliche Unternehmen wird es darüber hinaus nur noch geringfügige Subventionen geben. Außerdem wird die Regierung ihre Bemühungen im Kampf gegen die Schattenwirtschaft verschärfen, die „noch immer 31 Prozent der Wirtschaftsleistung” des Landes ausmacht, berichtet Politika.