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Polen und Deutschland werden beim bevorstehenden EU-Energiegipfel einen gemeinsamen Vorstoß zur Finanzierung von Energie-Infrastrukturen aus EU-Mitteln unternehmen, titelt die Gazeta Wyborcza. Am 4. Februar wird es in Brüssel um die Diversifizierung der Energiequellen und die Modernisierung der Stromnetze gehen. Nach Angaben der Tageszeitung wollen der polnische Regierungschef Donald Tusk und Kanzlerin Merkel die EU in Richtung eines stärker integrierten Energiemarktes bringen. Dazu gehöre der teils EU-finanzierte Bau von Verbindungsleitungen zwischen den Stromnetzen der Mitgliedsstaaten – eine Idee, mit der Großbritannien und Schweden sich bisher nicht anfreunden können. „Zum ersten Mal reist der polnische Regierungschef zu einem EU-Gipfel, nachdem er sich mit Deutschland abgestimmt hat“, begeistert sich die Warschauer Tageszeitung. Es drehe sich alles um „Energiesicherheit, zu der Warschau und Berlin bisher entgegengesetzte Meinungen vertraten“.