Der Ärger mit dem Regenbogen

Veröffentlicht auf 24 September 2013 um 15:37

Aleksandar Vučić

Am 28. September soll in Belgrad die erste Gay Pride seit 2010 stattfinden. Sie und andere LSBT-Veranstaltungen wurden nach den homophoben Ausschreitungen bei der letzten Gay Pride verboten.

Bis vor einigen Tagen war noch unsicher, ob die Veranstaltung stattfinden kann, weil sich die Orthodoxe Kirche, mehrere nationalistische Bewegungen und eine der Regierungsparteien dagegen ausgesprochen hatten.

Der Europarat und die EU äußerten ihre Sorge darüber und verlangten, dass die Parade stattfindet. Serbiens Minister für Europa-Angelegenheiten Branko Ružić und die Chefunterhändlerin Serbiens für die EU-Beitrittsverhandlungen Tanja Miščević kündigten an, daran teilzunehmen, im Gegensatz zum serbischen Vize-Premier Aleksandar Vučić.

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