Der Atomindustrie geht es noch ganz gut

Veröffentlicht am 21 Juni 2011

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100 Tage nach dem Reaktorunfall von Fukushima widmet sich La Tribune dem „Europa, das 'Ja' zur Atomkraft sagt“. Das Wirtschaftsblatt notiert: „Zwar bewegen sich Deutschland, die Schweiz und Italien auf einen Atomausstieg zu, doch in zahlreichen anderen Ländern ist das nicht der Fall“, beispielsweise in Frankreich, Großbritannien, Finnland, den Niederlanden und Polen, wo derzeit neue Reaktoren im Bau sind. Dennoch, schreibt die Zeitung, „bleibt die Sicherheit in den Augen der Menschen das Problem Nummer eins.“ Während die siebenundzwanzig EU-Staaten im Begriff sind, ihre Anlagen Stresstests zu unterziehen, meint EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger, dass „wir Investitionen zur Modernisierung unserer Anlagen nicht vermeiden werden können. Die Industrie muss für die Kosten aufkommen.“

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