Der neue Pakt zu Migration und Asyl, den der Rat der Europäischen Union im Mai 2024 verabschiedet hat, ist am 12. Juni offiziell in Kraft getreten. Der Text, der die Vorschriften im Bereich der Migration vereinheitlichen soll, wird von einigen Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten als Eingriff in die individuellen Freiheiten beschrieben, insbesondere da er den Bau von Abschiebehaftanstalten außerhalb der europäischen Grenzen erlaubt.
Welche wesentlichen Änderungen bringt dieser neue Pakt für das europäische Recht mit sich? Wie können die EU-Mitgliedstaaten diese Maßnahmen auslegen, und wen betreffen sie? Welche Auswirkungen hat dies auf die Demokratie in Europa? Wer lehnt dies ab?
Darüber werden wir mit den Journalistinnen Lola García-Ajofrín, Daniela Ioniță und Silvia Carta diskutieren. Das englischsprachige Gespräch wird von Catherine André und Adrian Burtin moderiert.
🤝 Diese Live-Übertragung findet im Rahmen des Projekts PULSE statt, einer europäischen Initiative zur Förderung der grenzüberschreitenden journalistischen Zusammenarbeit.
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