„Wir werden die Dublin Verordnung endlich abschaffen.“
„Ich freue mich für Sie.“
Die Europäische Kommission hat am 23. September ein „neues Paket für Migration und Asyl“ vorgestellt, das die sogenannte Dublin Verordnung ersetzen soll, die das Asylrecht in der Europäischen Union regelt und zunehmend in die Kritik geraten ist.
Die 2013 verabschiedete Verordnung sieht vor, dass Asylanträge vom ersten EU-Staat geprüft werden müssen, in dem der Antragsteller angekommen ist. Die überwiegende Mehrheit der Anträge wird somit von den Ländern im Süden (Spanien, Italien, Griechenland) geprüft.
Der neue Plan sieht einen neuen verbindlichen Solidaritätsmechanismus für die rasche Rückführung und Umsiedlung von Flüchtlingen vor.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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