Drei Jahre lang, bis Ende 2008, haben die Europäische Union und die USA im Geheimen über internationale Antiterrorismus-Vorschriften gesprochen, stellt Le Monde fest. Vierzehn Konferenzen mit dem juristischen Berater im Außenministerium John Bellinger und seinen europäischen Amtskollegen fanden in Straßburg, Brüssel und New-York statt. Am dem Programm der Diskussionen : "die Fehler der Bush-Regierung, Folter, Geheimverwahrung, und das Gefangenenlager von Guantanamo". "So begann weitab von den Medien der 'Bellinger-Dialog', während in Europa der Skandal um die geheimen CIA-Flüge ausbrach", schreibt die Pariser Abendzeitung. Durch die Sitzungen waren die Europäer gezwungen, sich auf eine Position zu einigen. Das Dokument heißt "Elemente" und "umreißt den Rahmen in dem sich sie EU bei jeglicher Zusammenarbeit im Antiterrorismus bewegen will. Bald wird es US-Außenministerin Hillary Clinton zugeschickt werden." Das Ziel: Eine europäisch-amerikanische Erklärung über den Antiterrorismus und gemeinsame Werte bis 2010.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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