„Schwimmunterricht in „Burkini“ für muslimische Mädchen zumutbar“

Veröffentlicht auf 12 September 2013 um 09:08

Cover

Muslimische Mädchen dürfen nicht vom Schwimmunterricht befreit werden. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.

Das Bundesverwaltungsgericht wies die Klage einer 13-jährigen Schülerin in Frankfurt ab, die aus religiösen Gründen nicht am koedukativen schulischen Schwimmunterricht teilnehmen wollte.

Die Leipziger Richter entschieden, das Tragen eines „Burkinis“, eines Körper und Haare bedeckenden Ganzkörperbadeanzugs, sei zumutbar. Dieser sei eine „Kompromisslösung“ zwischen „dem staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag [und] der Religionsfreiheit“.

Sie sind ein Medienunternehmen, eine firma oder eine Organisation ... Endecken Sie unsere maßgeschneiderten Redaktions- und Übersetzungsdienste.

Unterstützen Sie den unabhängigen europäischen Journalismus

Die europäische Demokratie braucht unabhängige Medien. Voxeurop braucht Sie. Treten Sie unserer Gemeinschaft bei!

Zum gleichen Thema