„Spanien versetzt Salmonds Europavision einen Schlag“

Veröffentlicht am 28 November 2013 um 12:08

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Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy versetzt den Unabhängigkeitsplänen des schottischen Ersten Ministers Alex Salmond einen Schlag: Am 27. November erklärte Rajoy, Schottland wäre, falls es sich durch Volksabstimmung von Großbritannien abspalten sollte, damit nicht mehr in der EU und müsste sich als neuer Mitgliedsstaat bewerben, schreibt The Scotsman im Vorfeld des für September 2014 angesetzten Referendums. Das Weißbuch gibt an, das neue Land werde in die EU aufgenommen werden, umgeht aber die Details zur Umsetzung dieses Vorhabens.

Die schottische Regierung enthüllte Anfang der Woche ihren Vorschlag zur Funktionsweise eines unabhängigen Schottlands. Rajoy, der selbst gegen eine Sezessionsbewegung in Katalonien ankämpft, erklärte, man müsse „den Schotten die Folgen einer Abspaltung auf realistische Art und Weise präsentieren“.

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