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Als der bewaffnete Aufstand vor zwei Jahren in Syrien begann, wurde befürchtet, dass Islamisten aus Europa, potentielle Dschihadisten, dort hinreisen würden, um für den Heiligen Krieg zu trainieren. Nach Angaben von(http://jyllands-posten.dk/indland/article5276659.ece) Jyllands-Posten besteht darüber nun kein Zweifel mehr. „Junge Gang-Mitglieder ziehen im Namen des Islam in den Krieg“, titelt das Blatt am 25. März.
Informationen des dänischen Nachrichtendienstes zufolge halten sich

mehrere der gewalttätigsten Mitglieder ausländischer Jugend-Gangs aus Kopenhagen derzeit in Syrien auf, um in den Dschihad zu ziehen. Ein gefährlicher Fundamentalismus trifft hier mit gewaltbereiter Kriminalität aufeinander. „Ein neuer Trend. Diese Leute sind potentiell gefährlich und wenn sie ins Land zurückkommen, wissen sie, wie man mit Waffen und Sprengstoff umgeht. Es ist beunruhigend zu sehen, wie islamistische und kriminelle Gruppen sich verbünden, erklärte [...] der Leiter des dänischen Geheimdienstes.

Die Dänen sind beunruhigt, und ebenso die Belgier: In Europa sei Belgien der „Hauptlieferant“ von Jugendlichen geworden, die nach Syrien in den Heiligen Krieg ziehen, schreibt De Morgen.Die Tageszeitung zitiert einen Terrorismus-Experten, für den es „in Belgien noch einen großes Potential an Gotteskriegern gibt“, doch die meisten würden später „desillusioniert wieder zurückkehren“:

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Sie haben Heldenbilder im Kopf und wollen zum Krieger werden, doch die meisten werden nicht einmal eine Waffe in die Hand bekommen. Man benutzt sie, um Barrikaden zu bauen, Wache zu stehen oder als Kanonenfutter.

Nach Angaben der Tageszeitung De Standaard, spiele die Ende 2012 aufgelöste Organisation Sharia4Belgium eine wesentliche Rolle bei der Rekrutierung junger belgischer Dschihadisten für syrische Rebellengruppen.

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