„Westen lässt Algerien freie Hand“

Veröffentlicht am 21 Januar 2013

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Nach anfänglicher Kritik am Vorgehen der algerischen Armee zur Beendigung des Geiseldramas in Amenas, „zügelt man nun scheinbar die Zungen, weil kein einziges Land seine Beziehungen zu Algerien für eine Handvoll Geiseln aufs Spiel setzen will“, kommentiert das Tagesblatt. Allein Japan nahm kein Blatt vor den Mund und kritisierte Algerien ganz offen.
So benötigt Frankreich den algerischen Luftraum für den Krieg in Mali und Obama Algier für den Kampf gegen den Terrorismus, betont Trouw und hebt auch hervor, dass sich die meisten Länder, die einige ihrer Staatsangehörigen während des Geiseldramas verloren haben, ganz allgemein von ihren Öl- oder Gas-Interessen in Algerien leiten lassen.

Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

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