Die dunkle Seite der „Goldenen Morgenröte“

Veröffentlicht auf 20 September 2013 um 14:06

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Am Tag nach der Beerdigung des Rappers Pavlos Fyssas, der in der Nacht vom 17. auf den 18. September von einem militanten Mitglied der „Goldenen Morgenröte“ ermordet wurde, veröffentlicht To Ethnos „Geheimnisse über die Sturmabteilung” der rechtsextremen Partei. Bei der Namensgebung ist die Anlehnung an Hitlers SA beabsichtigt.

In einem ausführlichen Interview erzählt ein ehemaliges Mitglied der „Goldenen Morgenröte“, dass man „zeigen müsse, nicht vor Gewalt zurückzuschrecken und keine Angst zu haben, Schläge auszuteilen, um in die Partei aufgenommen zu werden.

„Xrysi Avgi” ist die drittgrößte Partei Griechenlands und seit Juni 2012 im Parlament. Die Aktivisten, die aus der Partei ausgetreten oder hinausgeworfen worden sind, werden in sozialen Netzwerken regelrecht „virtuell belästigt“. Das ehemalige Mitglied erklärt außerdem, dass die „Goldene Morgenröte“ ihre Mitglieder dazu auffordere, Geschäften „Schutz“ zu gewähren, vor allem vor der albanischen Mafia. Auch berichtet die Person, dass viele von der Partei organisierte Kleiderspenden, die „für die Griechen“ gesammelt werden, letztendlich auf den Marktständen von Pakistanern enden.

Die Tagszeitung I Kathimerini berichtet ihrerseits, dass „die Regierung eine Akte zur „Goldenen Morgenröte“ angelegt habe:

Minister und Ordnungskräfte befinden sich in Alarmbereitschaft. Ein Gesetzesentwurf, der Parteien wie die „Goldene Morgenröte“ als ‚terroristische Gruppierung’ verurteilen kann, wird demnächst vorgelegt. Am Abend des [19. Septembers] hat der Innenminister dem Generalstaatsanwalt eine Akte mit den Namen der 30 gefährlichsten Militanten der „Goldenen Morgenröte“ übergeben.

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