„Regierung löst Namenskrieg aus“, titelt El Periódico de Catalunyaüber den Versuch der sozialistischen Regierung, ihre „Gleichstellungspolitik“ auf den Familiennamen auszudehnen. In Spanien ist der Familienname oft ein Doppelname – wobei der Nachname des Vaters dem Nachnamen der Mutter vorangestellt wird. Das spanische Parlament lehnte nun am 3. November eine Reform ab, laut welcher die Eltern die Reihenfolge der beiden Namen hätten frei bestimmen dürfen. Die Tageszeitung aus Barcelona verteidigt die Maßnahme als „Schritt zugunsten der Gleichstellung der Geschlechter“, findet jedoch, es wäre klüger, „den Familiennamen durch eine Lotterie zu entscheiden“, wie es in Deutschland der Fall ist. Für den Fall, dass sich die Eltern nicht einigen können, schlug die spanische Reform die alphabetische Reihenfolge der Namen vor.
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