„König Giorgio I. L'età [das Alter], bin ich” [Anspielung auf L'état c'est moi, der Staat bin ich, Ludwig XIV.]
Am 22. April legte Giorgio Napolitano zum zweiten Mal seinen Amtseid als Staatspräsident Italiens ab. Die Wiederwahl eines Präsidenten ist eine Premiere in Italien.
Weil sich die Parteien drei Tage lang auf keinen Nachfolger einigen konnten, haben die Wahlmänner schließlich Napolitano mit 738 von 1007 Stimmen wiedergewählt.
Der bald 88-Jährige hatte zuvor mehrfach geäußert, er wolle dieses Amt keine weitere sieben Jahre ausführen. Er akzeptierte es dennoch, weil sein Land seit den Parlamentswahlen vom 24. und 25. Februar keine Regierung hat und in einer tiefen politischen Krise steckt.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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