Fotoreportage Jugendliche und Corona | Frankreich
Studierende der Universität Poitiers schrieben im Wechsel einen Brief Madame Vidal, die französische Bildungsministerin, in dem sie von ihren Schwierigkeiten berichteten und um die Wiederaufnahme der Präsenzveranstaltungen baten.

Lernen im Lockdown

Wie ist es Studierenden während der Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Coronapandemie ergangen? Der Fotograf Jean-François Fort hat sich mit Studierenden zweier französischer Universitäten getroffen, um deren Lebens- und Arbeitsbedingungen zu dokumentieren.

Veröffentlicht am 21 Mai 2021 um 20:25
Studierende der Universität Poitiers schrieben im Wechsel einen Brief Madame Vidal, die französische Bildungsministerin, in dem sie von ihren Schwierigkeiten berichteten und um die Wiederaufnahme der Präsenzveranstaltungen baten.

Wie ist es Studierenden während der Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Coronapandemie ergangen? Da keine Präsenzveranstaltungen stattfanden, sind einige wieder zu Hause eingezogen. Andere sind bewusst vor Ort geblieben, um ihr Semester so gut wie möglich abzuschließen. Wieder anderen, oft aus dem Ausland, blieb gar nichts anderes übrig. 

Der Fotograf Jean-François Fort hat sich mit Studierenden aus La Rochelle (im Westen Frankreichs) und Poitiers (Zentralfrankreich) getroffen, um ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu dokumentieren. Seine Aufnahmen entstanden zwischen März 2020 und März 2021.


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In La Rochelle sind es rund 200, die im Lockdown im Studierendenwohnheim CROUS geblieben sind. In Poitiers bleibt das Leben einiger Hundert meist ausländischer Studierender auf das Zimmer ihres Studierendenwohnheims beschränkt. Das CROUS hat kostenlose Freiluftkonzerte organisiert, denen die Studierenden von ihren Fenstern aus zuhören können, sie organisieren sich solidarisch und passen aufeinander auf.

Herausgegeben von Constance Decorde.



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