Entführte Journalisten in Syrien

„Letztes Lebenszeichen: eine SMS”

Veröffentlicht auf 27 November 2013 um 10:22

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Am 23. November wurden in Syrien zwei schwedische Journalisten „von Unbekannten entführt, als sie das Kriegsgebiet verließen”, meldet Dagens Nyheter.

Der Tageszeitung zufolge wurden der in Paris arbeitende Reporter Magnus Falkehed und der freie Photograph Niclas Hammarström auf dem Weg zwischen der syrischen Stadt Yabrud und der libanesischen Grenze verschleppt.

„Ihr letztes Lebenszeichen ist eine SMS, die von einem unbekannten Ort aus verschickt wurde. Darin schrieben sie allerdings [am 22. November], dass es ihnen gut gehe”, berichtet das Blatt und fügt hinzu, dass Falkehed und Hammarström „am 18. November von Libanon nach Syrien einreisten”:

Sie wollten über die Ärzte berichten, die dort unter äußerst schwierigen Bedingungen arbeiten. [...] Derzeit sind die Experten der Stockholmer Polizei auf der Suche nach den beiden Journalisten.

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