„Obama kämpf für seinen politischen Nachruf“

Veröffentlicht auf 5 September 2013 um 11:01

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Barack Obama ist der erste amtierende US-Präsident, der zum einem Staatsbesuch nach Stockholm gereist ist. Während seines Besuchs warf Obama am 4. September, dem Vortag des G20-Gipfels in St. Petersburg, die ursprüngliche Tagesordnung um und sprach statt über Klima und neue Technologien vorwiegend über Syrien.

In einer gemeinsamen Erklärung nach dem Abendessen gaben Obama und die Staats- und Regierungschef der nordischen Länder (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden) an, die Gemeinschaft müsse angesichts der Situation in Syrien Verantwortungsbewusstsein beweisen.

Svenska Dagbladet schreibt:

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Obamas Auftritt in Stockholm war eher an die Welt als an seine Gastgeber gerichtet. Er hat seine Meinung bezüglich Syrien geändert und betont, ein Eingriff sei ein moralisches Gebot. [Der schwedische Ministerpräsident Fredrik] Reinfeldt wiederholte, ein Eingriff in Syrien erfordere die Unterstützung der UNO.

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